Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik
Lehr- und Forschungseinheit für Programmierung und Softwaretechnik
http://www.pst.informatik.uni-muenchen.de/DA_Fopra/da-zahalka.html

Diplomarbeit


Web Engineering für asynchrone, verteilte Anwendungen



Inhalt

Das World Wide Web, ursprünglich eine Ansammlung miteinander verlinkter Webseiten, vollzieht durch aktuelle Entwicklungen und Tendenzen eine grundlegende Veränderung des eigenen Charakters. Dieses häufig als „Web 2.0“ bezeichnete neue Verständnis des Webs beschreibt die Weiterentwicklung von einer passiven Informationsquelle zu einer vollwertigen Plattform für Webdienste. Im Sinne von „Web 2.0“ sind diese Web-Applikationen interaktiv, auf den Endbenutzer zugeschnitten und „fühlen“ sich wie Standard-Desktop-Applikationen an.
Klassische Webanwendungen stoßen besonders hinsichtlich der letzten Anforderung schnell an ihre Grenzen, bedingt vor allem durch den statischen Charakter der Client/Server-Kommunikation (Aufruf – Verarbeitung durch Web-Server – Generierung einer neuen HTML-Seite).
Der AJAX(„Asynchronous Javascript and XML“)-Ansatz von Jesse James Garrett ermöglicht eine asynchrone Kommunikation zwischen Browser und einem Server ohne explizite Aufforderung durch den User, und liefert damit eine technische Basis um Usability und Interaktivität der Benutzerschnittstellen von Webanwendungen dem Niveau von Desktop-Applikationen anzugleichen, ganz im Sinne von „Web 2.0“.
Die Möglichkeiten, aber auch Grenzen dieses neuen Ansatzes sowie die Anwendbarkeit der Techniken und methodischen Schritte des Web Engineerings hinsichtlich „Web 2.0“-Applikationen sollen anhand eines konkreten Fallbeispiels unter Einsatz von UWE als Vorgehensmodell in dieser Diplomarbeit ermittelt werden:
Im Rahmen eines Projekts der Firma F.A.S.T. und des bayerischen Wirtschaftsministeriums soll ein Web-System zur Speicherung und gezielten Suche bayerischer IT-Firmen erstellt werden. Die nach außen sichtbaren Daten werden von den Firmen selbst erstellt und verwaltet, während gleichzeitig regionale Koordinatoren regionsspezifische Informationen zu den Einträgen anlegen, was ein geeignetes Rollenmodell zur Pflege der Daten nötig macht.

Die Ausführung dieser Arbeit umfasst:



Bearbeiter: Jan Zahalka
Aufgabensteller: Prof. Dr. Martin Wirsing
Betreuer: Dr. Nora Koch, Robert Stabl (F.A.S.T.)


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