Objektorientierte Analyse in kommerziellen Projekten (PG, A)


Inhalt

In kommerziellen Software Engineering Projekten verfaßt ein Softwareunternehmen als Dienstleistung für einen Auftraggeber ein Pflichtenheft (OOA), entwirft ein IV-Konzept (OOD) und programmiert anschließend das System (OOP). In allen drei Phasen werden objektorientierte Methoden angewendet. Thema dieser Vorlesung ist die Analysephase (OOA). Das Pflichtenheft legt die Anforderungen an Struktur und Verhalten des späteren Systems fest. Die Arbeit eines Beraters in dieser Phase ist gekennzeichnet von einer engen Zusammenarbeit mit den Anwendern. Hierzu muß er die Begriffe ihres betriebswirtschaftlichen Alltags beherrschen. Andererseits erwarten die Entwickler die Spezifikation in einer formalen Sprache der Informatik als Vorgabe für ihre Arbeit in den Folgephasen. Hierzu muß der Berater gängige Sprachen wie UML, Petri Netze oder EPKs beherrschen und sich überlegt haben, wie er sich in diesen Sprachen ausdrücken will. Die Vorlesung wird die von der Informatik bereitgestellten objektorientierten Konzepte wie Klassenbildung, Vererbung oder Wechselwirkung sowie die gängigen Spezifikationssprachen stets mit Blick auf ihre Eignung und Bewährung in kommerziellen Projekten behandeln. Sie richtet sich an Studentinnen und Studenten nach Abschluß des Grundstudiums, die sich für Wirtschaftsinformatik interessieren: Es geht um die Anwendung der Informatik bei Software Projekten in der Wirtschaft.

Zum Verständnis der Vorlesung sind Grundkenntnisse in Informatik erforderlich.


Personen

Die Vorlesung wird von Dr. Joachim Wehler gehalten. Zu dieser Vorlesung findet keine Übung statt.

Skript

Zur Vorlesung exisitiert ein Skript.

Termine

Zeit: Donnerstag, 9 - 11 Uhr
Ort: Raum E39, Theresienstraße 39


Literatur


Lehrstuhl Institut Universität