LMU

Universität München
Institut für Informatik
Lehr- und Forschungseinheit für Programmierung und Softwaretechnik
http://www.pst.informatik.uni-muenchen.de/lehre/SS02/tl/


Temporale Logik und Zustandssysteme (PG)


Aktuelles

Die Klausur fand am Donnerstag, 18.07.02, von 10:00-12:00 Uhr im Raum 0.43 (Oettingenstr. 67) statt. Hier sind Angabe und Lösungsvorschlag verfügbar.

Klausurergebnisse

Matrikelnummer Note
200278304303 1,3
030879301850 2,0
140579302325 2,7
100178303723 2,7
241071307931 2,3
021237301894 4,0
201076305770 2,7

Die Scheine können bei Stephan Merz abgeholt werden, bitte kurze email zur Terminvereinbarung.


Inhalt

Zustandsübergangssysteme bilden einen sehr allgemeinen Sammelbegriff für alle Arten von Systemen, die ablaufen können, wobei ein Ablauf eine Folge von Zuständen ist. Beispiele (aus der Informatik) sind Programme bzw. allgemeinere Software-Systeme, Schaltkreise, Datenübertragungsprotokolle, Automaten, Petri-Netze usw.

Temporale Logik ist eine Erweiterung der klassischen mathematischen Logik, bei der Aussagen in verschiedenen Zuständen (Zeitpunkten) verschiedene Wahrheitswerte haben können. Sie eignet sich somit als logische Grundlage zur formalen Behandlung von Zustandssystemen. Praktische Relevanz hat die temporale Logik im Zusammenhang mit model checking erfahren, einer Sammlung von automatischen Analysetechniken für Hard- und Softwaresysteme.

Die Vorlesung gibt eine ausführliche Einführung in verschiedene Varianten dieser Logik (lineare und verzweigte Temporallogik) und entwickelt systematisch ihre Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Spezifikation und Verifikation (einschließlich model checking) von Systemen. Als spezielle Anwendung wird die Verifikation paralleler Programme behandelt.


Personen

Die Vorlesung wird im Sommersemester 2002 von Prof. Dr. Fred Kröger gehalten.

Stephan Merz betreut die Übungen.


Termine

Montag      12:15-13:45 Uhr    Vorlesung   Raum  0.13, Oettingenstr. 67
Dienstag    10:00-11:30 Uhr    Übung       Raum  1.15, Oettingenstr. 67
Donnerstag  11:00-12:30 Uhr    Vorlesung   Raum    15, Oettingenstr. 67

Literatur

Ferner wird während der Vorlesung ausführliches Begleitmaterial ausgegeben.

Die in der Vorlesung verteilten Folienkopien sind jetzt auch von hier aus zugänglich.
Kapitel 1-3 Server-Version (PDF) Lokale Version (ZIP)

Hinweise zur Verwendung der Foliensammlung

Die vorliegende Foliensammlung wurde im Rahmen des MMiSS-Projektes aufbereitet. Diese Aufbereitung umfaßt Links zu Übungsaufgaben und Links in ein "Wörterbuch", in dem die mathematischen Fachbegriffe der Vorlesungsfolien vom Englischen ins Deutsche übersetzt werden.

Die Folien wurden im PDF-Dokumentformat erstellt und ihre Funktionaliät kann nur im Acrobat Reader voll genutzt werden. Ein Link in das Wörterbuch oder in Übungsaufgaben ist dadurch zu erkennen, daß sich der Mauszeiger in eine Hand mit ausgestrecktem Zeigefinger verwandelt (das ist nur im "Handmodus" möglich; im Zoom- und Textauswahlmodus ist ein Link nicht erkennbar). Es wurden zwei inhaltlich identische Versionen der Folien erstellt: eine lokal herunterladbare, sowie eine vom WWW-Server aufrufbare Version.

Dadurch ergeben sich kleine Unterschiede in der Benutzung:


Übungsbetrieb, Klausur und Schein

Es wird dringend empfohlen aktiv am Übungsbetrieb teilzunehmen. Zum Scheinerwerb ist eine erfolgreiche Teilnahme am Übungsbetrieb (ca. 50% der möglichen Punktezahl der Hausaufgaben) und das Bestehen der Abschlussklausur notwendig.

Zum Selbsttest sind hier das Angabenblatt und der Lösungsvorschlag der Klausur aus dem Jahr 2001 abrufbar.

Die Übungsblätter werden in der Vorlesung am Montag verteilt. Übungsblätter enthalten Präsenzaufgaben und mit (H) gekennzeichnete Hausaufgaben. Die Präsenzaufgaben werden in der Übung am Dienstag besprochen. Die Hausaufgaben sollen in der Übungsstunde der Folgewoche abgegeben werden und werden dann besprochen. Abgegebene Hausaufgaben werden eine Woche später korrigiert zurückgegeben. Hausaufgaben, die mit einer Punktezahl gekennzeichnet sind, sind relevant fuer die Zulassung zur Klausur.

Beginn des Übungsbetriebs am Dienstag, den 23.04.2002.

Die Klausur findet am Donnerstag, 18.07.02, von 10:00-12:00 Uhr im Raum 0.43 (Oettingenstr. 67) statt.

Datum Übungsblatt Lösungen Präsenzaufgaben Lösungen Hausaufgaben
15.04.02 Blatt 1 - Aufgaben 1-2
22.04.02 Blatt 2 Aufgaben 3-4 Aufgabe 5
29.04.02 Blatt 3 Aufgaben 6-7 Aufgaben 8
06.05.02 Blatt 4 Aufgaben 9-11, Mutex-Protokoll für ptl Aufgaben 12-13
13.05.02 Blatt 5 Aufgaben 14-15d Aufgaben 15e-15g
16.05.02 Blatt 6 - Aufgaben 16-18
27.05.02 Blatt 7 Aufgabe 19 Aufgaben 20-21
03.06.02 Blatt 8 Aufgaben 22-23 Aufgabe 24
10.06.02 Blatt 9 Aufgabe 25 Aufgabe 26
17.06.02 Blatt 10 Aufgabe 27 Aufgabe 28
24.06.02 Blatt 11 Aufgaben 29-30 Aufgabe 31
01.07.02 Blatt 12 Aufgaben 32-34, Spezifikation und Invariantenbeweis für Aufgabe 34 in Isabelle/TLA Aufgabe 35
08.07.02 Blatt 13 Blatt 13  
11.07.02 Blatt 14 Blatt 14  


Bei Fragen und Vorschlägen bitte email an Stephan Merz.
Lehrstuhl Institut Universität
Stephan Merz (26.03.01)
Last modified: Mon Jul 22 18:40:23 CEST 2002