Temporale Logik und Zustandssysteme
Klausurergebnisse
Geordnet nach den letzten beiden Ziffern der Matrikelnummer:
| Matrikelnr | Punkte | Note |
| ...09 | 17 | 3.7 |
| ...18 | 10 | 5.0 |
| ...49 | 6 | 5.0 |
| ...50 | 17 | 3.7 |
| ...75 | 27 | 2.0 |
| ...79 | 28 | 1.7 |
| ...81 | 18 | 3.3 |
| ...88 | 17 | 3.7 |
| ...95 | 20 | 3.0 |
Eine Klausureinsicht ist am 21.2.2007 um 14:00Uhr im Raum E0.9
möglich. Bei dieser Gelegenheit können auch die Scheine
abgeholt werden. Später können die Scheine bei
Prof. Kröger in der regulären Sprechstunde abgeholt werden.
Inhalt
Zustandsübergangssysteme bilden einen sehr allgemeinen
Sammelbegriff für alle Arten von Systemen, die ablaufen
können, wobei ein Ablauf eine Folge von Zuständen
ist. Beispiele (aus der Informatik) sind Programme bzw. allgemeinere
Software-Systeme, Schaltkreise, Datenübertragungsprotokolle,
Automaten, Petri-Netze usw. Temporale Logik ist eine Erweiterung der
klassischen mathematischen Logik, bei der Aussagen in verschiedenen
Zuständen (Zeitpunkten) verschiedene Wahrheitswerte
haben können. Sie eignet sich somit als logische Grundlage zur
formalen Behandlung von Zustandssystemen. Praktische Relevanz hat die
temporale Logik im Zusammenhang mit model checking erfahren,
einer Sammlung von automatischen Analysetechniken für Hard- und
Softwaresysteme. Die Vorlesung gibt eine ausführliche
Einführung in verschiedene Varianten dieser Logik (lineare und
verzweigte Temporallogik) und entwickelt systematisch ihre
Anwendungsmöglichkeiten im Bereich der Spezifikation und
Verifikation (einschließlich model checking) von Systemen.
Literatur
- F. Kröger: Temporal Logic of Programs. EATCS Monographs on
Theoretical Computer Science, vol. 8. Berlin: Springer-Verlag, 1987
- Z. Manna, A. Pnueli: The Temporal Logic of Reactive and
Concurrent Systems. Vol.1: Specification. New York:
Springer-Verlag, 1992
- Z. Manna, A. Pnueli: The Temporal Logic of Reactive and
Concurrent Systems. Vol.2: Safety Properties. New York:
Springer-Verlag, 1995
- D. Gabbay, I. Hodkinson, M. Reynolds: Temporal Logic -
Mathematical Foundations and Computational Aspects. Vol. 1.
Oxford: Clarendon Press, 1994
- A. G. Hamilton: Logic for Mathematicians. Cambridge University Press,
1989 (Revised edition)
Materialien
- Kurzskriptum zur Vorlesung
- Komplettes Skriptum
- Übungsblätter
- Blatt 1 - Lösungsvorschlag
- Blatt 2 - Lösungsvorschlag
- Blatt 3 - Lösungsvorschlag
- Blatt 4 - Lösungsvorschlag
- Blatt 5 - Lösungsvorschlag
- Blatt 6 - Lösungsvorschlag
- Blatt 7 - Lösungsvorschlag
- Blatt 8 - Lösungsvorschlag
- Blatt 9 - Lösungsvorschlag
- Blatt 10 - Lösungsvorschlag
- Blatt 11 - Lösungsvorschlag
- Blatt 12 - Lösungsvorschlag
- Blatt 13 - Lösungsvorschlag
- Klausur
- Angabe - Lösungsvorschlag
Termine
- Vorlesung
- 4-stündig
- Mo 12-14 Uhr, Ort: Oettingenstr. 67, Raum 1.35
- Di 12-14 Uhr, Ort: Oettingenstr. 67, Raum 1.35
- Beginn: 1. Woche (16.10.2006)
- Übung
- 2-stündig
- Mi 12-14 Uhr, Ort: Oettingenstr. 67, Raum 1.35
- Beginn: 2. Woche (25.10.2006)
- Klausur
- 2-stündig, Open Book
- 7.2.2007
- 12-14 Uhr, Ort: Oettingenstr. 67, Raum 1.35
Scheinerwerb
Übungsscheine können durch die erfolgreiche Teilnahme an
einer Klausur am Semesterende erworben werden.
Die Voraussetzung für die Teilnahme an der Klausur ohne
Maluspunkte ist das Erreichen von 50 % der Punkte aus den
Hausaufgaben.
Teilnehmer, die nicht 50 % der Hausaufgabenpunkte erreicht haben,
können trotzdem an der Klausur teilnehmen, ihr Klausurergebnis
wird aber mit Maluspunkten belegt: Für jeden Prozentpunkt der zum
Erreichen der 50 % - Marke in den Hausaufgaben fehlt, muss ein
Prozentpunkt mehr in der Klausur erreicht werden, um sie zu bestehen.
Die Bearbeitung der Hausaufgaben kann in Gruppen bis zu drei
Personen vorgenommen werden.
Moritz Hammer (07.08.2006)
Last modified: Thu Feb 15 17:53:00 CET 2007