Ludwig-Maximilians-Universität München, Institut für Informatik
Lehr- und Forschungseinheit für Programmierung und Softwaretechnik
Modelltheorie temporallogischer Spezifikationen
Ziel dieses Projekts ist die Untersuchung grundlegender
modelltheoretischer Fragen, die durch temporallogische Spezifikationen
aufgeworfen werden. Dabei geht es einerseits darum, Definitionen und
Konzepte der klassischen Modelltheorie wie Substrukturen, p-Morphismen
und Ultrafilter und -produkte für modale Logiken auf temporale Logiken
zu übertragen und damit etwa Vollständigkeitsaussagen oder
Löwenheim-Skolem-Theoreme abzuleiten. Andererseits werfen spezifisch
informatik-orientierte Konzepte wie Stotterinvarianz oder alternative
Semantikdefinitionen, bei denen etwa eine Folge statt einer Menge von
Welten zu Grunde gelegt werden, interessante Fragen etwa bezüglich der
Modellvielfalt und ausgezeichneter Modelle auf.
Ansprechpartner:
Dr. Stephan Merz
Arbeiten und Veröffentlichungen:
-
A.Kurz: Sequence Frames. Proc. Verif. in New Orientation, Univ. Maribor, 1995.
Liste aller Projekte
Institut
Universität